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Dips / Rezepte

Einfacher & cremiger Kürbis-Hummus – Hummus Grundrezept und neue Varianten

einfacher & cremiger Kürbis-Hummus

Es geht doch nichts über einen leckeren Hummus und dabei ist es doch fast egal, welche Hummus Variante uns vorgestellt wird, oder nicht? Die orientalische Küche hat da schon eine kleine Besonderheit gezaubert. Hier stelle ich euch eine meiner Varianten vor, wie sich ein wirklich leckerer und cremiger Kürbis-Hummus machen lässt. 

Mit wenigen und einfachen Zutaten ist bereits das Grundrezept für den Hummus erstellt. Dabei werden einfach die angegebenen Zutaten im Rezept verwendet, der Kürbis weggelassen und dafür entsprechend mehr Kichererbsen verwendet. Die Gewürze können bei Bedarf und je nach Geschmack auch etwas variiert werden. Für den Kürbis-Hummus kann jeder beliebige Kürbis verwendet werden. Teste selbst mit welchem Kürbis dir der Hummus am besten schmeckt.

Wichtig ist, dass du einen guten Küchenmixer verwendest, der mit dem Hummus zu recht kommt. Nicht jeder Mixer ist dafür geeignet, da die Masse des Hummus doch sehr kompakt ist. Neben einem Küchenmixer lässt sich auch sehr gut ein Stabmixer verwenden.

Ein Hummus lässt sich mit verschiedenen Gerichten kombinieren, ob als Snack mit Nachos, einem leckeren selbst gemachten Zucchini Knäckebrot, als Brotaufstrich, zu Salaten oder einfach nur mit ein paar Gemüsesticks entscheidest du. Weiter unten findest du weitere tolle Hummus-Varianten, um dich auszuprobieren und neue Kombinationen zu testen. Lass es dir schmecken und schreib mir gerne in die Kommentare, welches deine Lieblingsvariante ist.

Rezept: Kürbis-Hummus

Menge: ca. 450 g Hummus
Zubereitungszeit: 15 Min.
Backzeit: 30 Min. oder Kochzeit: 10-15 Min.

250 gKichererbsen abgetropft (gekocht, entspricht ca. 1 Glas mit 400g)
200 gKürbis (Kürbis deiner Wahl)
3 ELTahini
5 ELOlivenöl
2Knoblauchzehen
1Zitrone
1 TLKreuzkümmel
1 TLKoriander
1 TLPaprikapulver süß oder scharf
1/2 Bundfrische Petersilie oder/und Koriander
Salz
Kürbiskerne (angeröstet, optional)
kaltes Wasser (je nach Bedarf)
Rezeptangaben Kürbis-Hummus – www.lifeyourpassion.de

Vorgehensweise

  1. Für die Herstellung des Kürbispüree kannst du entweder den Kürbis im Ofen weich garen oder wahlweise auch im Top kochen. Option Ofen: Verwende einen Kürbis deiner Wahl, trenne die Schale ab und entkerne den Kürbis. Für die Ofen Variante schneide ihn in mittelgroße längliche Stücke und vermenge diese in einer Schüssel mit etwas Öl und Paprika Gewürz – ich gebe total gerne auch Zimt dazu oder manchmal auch Chili und Salbei. Anschließend kommen die Kürbisstücke in den Ofen, auf ein mit Backpapier ausgelegten Blech bei 180°C für 25-30 Min. bis sie weich gegart sind. TIP: Mache gerne etwas mehr von dem Kürbis oder gib anderes Offengemüse dazu, damit du gleich etwas mehr hast für eine andere Mahlzeit.
    Option kochen: Falls du den Kürbis im Topf weich kochst, dann bedecke die zugeschnittenen Kürbisstücke halb mit Wasser, gib etwas Salz und Gemüsebrühe dazu, falls zur Hand und lasse sie weich kochen ca. 10-15 Min.
  1. Während dessen bereite die Kichererbsen vor. Wasche sie mit Wasser ab und lasse sie abtropfen. Du kannst auch sehr gut selbsteingeweichte und gekochte Kichererbsen verwenden. Somit erhältst du eine noch bessere Konsistenz des Hummus.
  2. Gib in den Küchenmixer das Tahini, Olivenöl, den geschälten und zerkleinerten Knoblauch, den Saft der Zitrone, die verschiedenen Gewürze, eine kleine Handvoll der frischen Kräuter, soweit vorhanden und etwas Salz. 
  3. Sobald der Kürbis weiche ist, kommt dieser ebenfalls in den Mixer und alles wird, bis auf die Kichererbsen, zu einem gleichmäßigen Püree gemixt. Sobald eine cremige Maße entsteht, werden die abgetropften Kichererbsen dazu geben und nochmals alles gut gemixt. Da der Hummus meist etwas sehr kompakt ist, immer wieder die Masse vom Rand des Küchenmixers schaben und je nach Geschmack und Konsistenz-Wunsch, etwas kaltes Wasser dazu gegeben. Das Wasser hilft dir, dass der Hummus cremiger wird.
  4. Zum Servieren den Hummus optional mit leicht angerösteten Kürbiskernen, etwas Olivenöl und Paprikapulver verzieren. Der Hummus lässt sich am besten in einem Einwegglas im Kühlschrank für ca. eine Woche aufbewahren.  

Die besten Hummus Varianten

Ein Hummus lässt sich auf ganz viele verschiedene Arten zubereiten. In der Regel besteht die Basis aus Kichererbsen und erhält mit dem Tahini, Knoblauch, Zitrone und Gewürzen den typischen Geschmack eines leckeren und cremigen Hummus. Es gibt unzählige Varianten, wie sich das Hummus Grundrezept erweitern und verändern lässt. Dabei können sogar auch die Kichererbsen, durch gekochte Bohnen, ersetzt werden.

Besonders lecker und mit seiner pinken Farbe ist das Rote-Beete-Hummus, nicht nur richtig toll anzusehen, sondern auch unfassbar lecker. Anstelle des Kürbisses kann einfach gekochte Rote-Beete verwendet werden. Eine weitere Option ist ein cremiger Avocado Hummus. Dazu verwendest du anstelle des Kürbisses, 2 reife Avocados, variierst etwas die Gewürze, z.B. lasse das Paprika Gewürz und die frischen Kräuter weg und schon hast du eine tolle weitere, sehr leckere Option. Um schlussendlich noch etwas mehr Abwechslung in unseren Hummus zu bringen, lässt sich das Ganze auch mit schwarzen gekochten Bohnen machen. Diese werden ebenfalls gewaschen und abgetropft und ersetzten die Kichererbsen (gleiche Menge). Lasse ebenfalls den Kürbis weg, nimm etwas weniger von den Gewürzen, nur 1 Knoblauchzehe, keine frischen Kräuter und auch kein Paprika Gewürz. Also bleibe kreativ, schaue, was du alles daheim hast und probiere immer mal wieder eine neue Variante aus.